Institutsgebäude Universität Wien, Währinger Straße 29

Flexibles Institutsgebäude mit ausgeklügeltem Raum- & Funktionsprogramm

Dem Wunsch der Universität Wien folgend ein möglichst wirtschaftliches Universitätsgebäude für die im Raum- und Funktionsprogramm beschriebenen Nutzungen von der Bundesimmobiliengesellschaft errichten zu lassen, haben die Architekten ausgehend von ihrem Vorentwurf aus dem Jahr 2006 sowie Entwurf vom Mai 2007 nun in der Überarbeitung größten Wert darauf gelegt, ein möglichst flexibles Institutsgebäude zu konzipieren.

Kunde BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH | Auftraggeber BIG Bundesimmobiliengesellschaft mbH | Leistungszeitraum 03/10 - 03/12 | Bauwerkskosten 19.300.000,00 EUR | Bruttogeschoßfläche 12.439,00 m2

Unsere Dienstleistungen: Örtliche Bauaufsicht - TGA | Baustellenkoordination

Detailinformationen:

Aufgabenstellung / Vorgaben / Ziel des Projekts

Umsetzung der planerischen, gestaltungstechnischen und ökonomischen Vorgaben unter Einhaltung des vorgegebenen Budgets des Auftraggebers.

Projektbeschreibung / Auftragsinhalt

Wichtig war den planenden Architekten auch die Nachhaltigkeit und so wurde die Gebäudehülle – den Anforderungen eines Niedrigenergiehauses folgend – mit Systemelementen von Fenstern und wärmedämmenden, selbsttragenden Leichtbetonelementen konzipiert. Dies ermöglicht eine kurze Bauzeit und berücksichtigt damit einerseits die wirtschaftlichen Aspekte, gewährleistet aber andererseits auch eine hohe Flexibilität im Inneren und eine möglichst geringe Wartungs- und Pflegeerfordernis der Fassade selber. Seitens der
Architekten war es zwingend erforderlich, dass ein Institutsgebäude einer Universität den Vorgaben der Nachhaltigkeit entspricht. Die Architekten glauben aus ihren Erfahrungen und den Erfahrungen ihrer Konsulenten sowohl der Nachhaltigkeit, als auch den wirtschaftlichen Vorgaben am besten mit dem vorgelegten Konzept zu entsprechen. Zusätzlich wird angemerkt, dass durch die Vorgaben der Wiener Bauordnung für ein Gebäude dieser Gebäudehöhe und Nutzung besondere Auflagen gelten. Hier werden speziell die Hochhausrichtlinien angesprochen. Es sind also ein druckbelüftetes Stiegenhaus, ein Feuerwehraufzug und diverse andere Anforderungen zu erfüllen. Die Errichtung des Gebäudes erfolgte entsprechend den Anforderungen der Bauordnung für Wien hinsichtlich der Barrierefreiheit.

Herausforderung beim Projekt / Spezielle Herangehensweisen / Innovationen

Auf Grund des innerstädtischen Lückenverbaus und der Unterkellerung bis ca. 15m unter Gehsteigniveau ist die Baustellenorganisation und Abwicklung in dieser Hinsicht die größte Herausforderung, wie auch die Einhaltung der ökologischen und wirtschaftlichen Ziele des Projektes. Als besonderes Ausführungsdetail stellt sich die Sichtbetonfertigteilfassade dar.